In den letzten zwei Jahrzehnten sind unzählige Schriften zum Themenkomplex »Islam« veröffentlicht worden nicht wenige davon setzen sich kritisch mit dieser Religion und ihrem Sendungsbewusstsein auseinander. Braucht es also wirklich ein weiteres Buch, das sich diesen Fragen kritisch widmet? Ist nicht längst alles gesagt, und zwar von jedem?
Der Totalitarismusforscher Lothar Fritze blickt mit anderen Augen auf das Problem der fortschreitenden Islamisierung Europas als seine publizierenden Vorgänger. Denn Fritze trägt die Brille des politischen Souveräns einer Demokratie: des Volkes. »Es gibt keinen Weg«, schreibt er folgerichtig, »die Idee der Demokratie« und damit die »Idee der Selbstbestimmung des Volkes« »auf eine grundsätzlichere, elementarere und zugleich perfidere Weise auszuhebeln, als den Souverän durch eine signifikante Neuzusammensetzung zu entmachten«.
Fritze richtet seinen prüfenden Blick also nicht nur auf den Islam, den er als eine Gefahr begreift, die laut führenden Politikern längst zu Deutschland gehören soll, sondern eben ganz explizit auch auf jene Politiker, »Eliten« und Entscheidungsträger, die zur Unterwerfung bereit und dafür Volk, Staat und Demokratie zu opfern gewillt sind.
Lothar Fritze führt in diesem Buch überaus kundig viele Stränge zusammen: Er analysiert den Islam ruhig und sachlich anhand seines Wesenskerns, zieht mit Blick auf Deutschland Schlüsse daraus, bleibt jedoch bei dieser Analyse nicht stehen. Er stellt im Anschluss die entscheidende Frage: Sind die gewählten Volksvertreter überhaupt legitimiert, Staat und Gesellschaft fundamental und unwiderruflich zu verändern? Und wenn nicht was heißt das für uns?
Bibliographische Angaben:
| Erscheinungstermin: | 07.05.2026 |
| Seitenzahl: | 248 |
| Einband: | Hardcover |
| Verlag: | Jungeuropa Verlag |
| ISBN: | 978-3-948145-42-2 |
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