Das Schicksal tausender Kunstwerke, die 1945 aus Deutschland in die USA gelangten, ist – im Unterschied zur Praxis der sowjetischen Trophäenkommissionen – bis heute ungeklärt. In der Bundesrepublik hat man sich als Besiegter gefügt und diesen Umstand lange verschwiegen und ignoriert.
Dr. Richard Hüttel begibt sich auf Spurensuche und führt in diesem Buch anhand von fünfundzwanzig Fallbeispielen schonungslos den Nachweis eines gewaltigen, bislang weitgehend verdrängten Kulturverlustes. Auch nach mehr als acht Jahrzehnten tauchen immer wieder Kunstwerke auf, die längst als für immer verloren galten. Nicht selten müssen diese geraubten Schätze für astronomische Summen zurückgekauft werden – ein bitterer Preis für etwas, das einst unrechtmäßig entwendet wurde.
Obwohl nach über achtzig Jahren viele Spuren verwischt und Akten vernichtet sind, lohnt sich die hartnäckige Recherche: Zahlreiche Ungereimtheiten und Widersprüche kommen ans Licht. Unzählige wertvolle Kunstwerke befinden sich noch immer in den Vereinigten Staaten von Amerika – oft gut versteckt in privaten Sammlungen oder Museen, fernab ihrer eigentlichen Heimat.
Bibliographische Angaben:
| Erscheinungstermin: | 15.05.2026 |
| Seitenzahl: | 120 |
| Einband: | Hardcover |
| Verlag: | Manuscriptum Verlagsbuchhandlung |
| ISBN: | 978-3-69118-002-2 |
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