Karlheinz Weißmann

Kulturbruch '68

Artikelnummer: 93558
ISBN / EAN: 9783929886672

Die linke Revolte und ihre Folgen

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Was geschah '68? Die Gründung der modernen Zivilgesellschaft in Deutschland? Oder der Ausbruch einer Ideologie, die Deutschland fast in den Totalitarismus geführt hätte? Karlheinz Weißmann beschreibt den Marsch durch die Institutionen und die Ursprünge unserer heutigen Dekadenz.


252 S., geb.
Was war `68? Nach landläufiger Meinung das eigentliche Gründungsdatum der Bundesrepublik, der modernen, westlichen, aufgeklärten Zivilgesellschaft, der Abschied von der muffigen, spießigen Nachkriegszeit oder gleich von den faschistoiden, autoritären Verhältnissen der fünfziger und sechziger Jahre. Seitdem ist alles besser geworden, lockerer, toleranter und bunter.

Aber das ist eine Legende. Tatsächlich waren die Ideen von `68 wahnhaft, die Anführer der Bewegung verantwortungslos und bereit, einem Weg zu folgen, der entweder in ein totalitäres System oder in den Terror führen mußte. Aber selbst wenn diese Alternative vermieden wurde, wirkte sich eine lautlose Revolution, der „lange Marsch durch die Institutionen“, auf fatale Weise aus. Er führte zu jener
Dekadenz, die es unserem Staat heute so schwer macht, sich zu behaupten.

In seinem neuen Buch zeichnet der Historiker Karlheinz Weißmann nach, was `68 geschah, wie es so weit hatte kommen können, wie sich das Geschehen auf die Folgezeit auswirkte und warum es so schwer ist, von diesem Erbe loszukommen und das ganze Ausmaß des Desasters zu begreifen: den Kulturbruch,
der `68 vollzogen wurde
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