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Jens Woitas

Revolutionärer Populismus

Artikelnummer: 95546
ISBN / EAN: 9783938176955
Titel kurzfristig lieferbar
Dr. Jens Woitas war bis Mai 2020 langjähriges Mitglied der Partei DIE LINKE. Er vertritt die These, dass sich Deutschland und Europa gegenwärtig in einer vorrevolutionären Situation befinden, die Parallelen zu den Epochenjahren 1848 und 1989 aufweist. Die Erfolge populistischer Bewegungen in Europa sind aus seiner Sicht keineswegs eine Gefahr für die Demokratie, wie der polit-mediale Komplex nicht müde wird zu behaupten. Sie sind erst recht keine Vorboten neuer Faschismen, denen die Staatsbürger in einem beständig geforderten „Kampf gegen Rechts“ oder gar „Widerstand gegen Nazis“ entgegentreten müssten. Vielmehr kündigt sich mit den populistischen Bewegungen eine demokratische Revolution, ein neuer Völkerfrühling in der guten Tradition von 1830, 1848 und 1989 an.
Woitas appelliert an die europäische Linke, sich wieder am Gemeinwohl des Staatsvolkes zu orientieren und die Chancen im europäischen Populismus für eine eigene revolutionäre Politik zu erkennen. Als die eigentlichen Feinde, als die „Apokalyptischen Reiter“ der europäischen Völker erkennt er den liberalen Kapitalismus, einen totalitären Gesellschaftsliberalismus mit der Zielsetzung einer Erschaffung des austauschbaren Menschen, den Islam als politische Religion, Militarismus und Wirtschaftsimperialismus durch die USA, die NATO und die Türkei, wahnhaft-apokalyptische Bewegungen vor dem Hintergrund der globalen Umwelt- und Klimakrise, den militanten Linksextremismus im Namen eines sogenannten Antifaschismus und den gewalttätigen Rechtsextremismus.Woitas’ Analyse mündet in die Erkenntnis: Die bereits heute katastrophalen Folgen einer Internationalisierung und Globalisierung des Kapitals können nicht durch noch mehr Internationalisierung und Globalisierung bekämpft werden. Eine wirksame Gegenmacht kann nur auf nationaler Ebene entstehen. Dazu gehört auch die Einsicht, dass unser Sozialstaat nur dann funktionieren kann, wenn er sich auf ein zahlenmäßig begrenztes Staatsvolk innerhalb eines räumlich begrenzten Staatsgebietes bezieht. Nur der Nationalstaat gewährt demokratische Teilhabe am Gemeinwesen und den notwendigen sozialen Ausgleich.

130 S. Pb.
Einleitung
1.Die Europäische Revolution und ihre Gegner
Apokalyptische Reiter in der europäischen Gegenwart
1.1 Der liberale Kapitalismus
Europa unter dem Joch der Schuldsklaverei
1.2 Der totalitäre Gesellschaftsliberalismus
Die Erschaffung eines neuen, austauschbaren Menschen
1.3 Der Islam als politische Religion
Schon Mohammed gründete den Islamischen Staat
1.4 Wirtschaftsimperialismus und Militarismus
Falsche Freunde in einer gefährlichen Welt
1.5 Umwelt- und Klima-Apokalyptiker
Der kollektive Selbstmord der austauschbaren Menschen
1.6 Linksextremismus
Die gespenstische Wiederkehr der Rotfront
1.7 Rechtsextremismus
Nützliche Idioten des totalitären Liberalismus
2. Die Frontstellung der Europäischen Revolution
Möge die Macht mit dir sein
2.1 Das feindliche Bündnis
Die Schwarzen Reiter und ihr Dunkler Herrscher
2.2 Die Völker Europas als Gegenmacht
Sinnvolle Allianzen und Strategien
2.3 Der Zerfall des feindlichen Bündnisses
Ribbentrop, Molotow und Heinrich der Löwe
2.4 Ein friedliches Szenario der Europäischen Revolution
Wir sind Menschen!
2.5 Ein gewaltsames Szenario der Europäischen Revolution
Die Kraft, die stets das Böse will und doch das Gute schafft
3. Politische Zielsetzungen der Europäischen Revolution
Ein Europa freier Menschen und selbstbestimmter Nationen
3.1 Ein besseres Bild der deutschen Nation und ihrer Geschichte
Identität und Selbstbewusstsein ohne Revisionismus
3.2 Eine bessere Migrationspolitik
Menschlichkeit statt Zwangsansiedlungen
3.3 Ein neues Bekenntnis zu europäischen Traditionen
Bildung statt Verblödung, Erziehung statt Infantilisierung
3.4 Ein selbstbewusstes europäisches Christentum
Religion als metapolitische Grundlage der Europäischen
Revolution
3.5 Auswege aus den Krisen der Gegenwart
Kleinräumigkeit statt Globalisierung
3.6 Der Untergang des Abendlandes findet nicht statt!
Passionarität statt Selbstabwrackung im IrrsinnEpilog: Der Traum von einer besseren europäischen Linken
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