Viele bekennende Christen gehören zu den Gründern und Mitgliedern der AfD. Gerade Christen setzen große Hoffnungen in die AfD als wertkonservative Partei. Schon bald nach der Gründung der Partei im Jahr 2013 gab es die ersten regionalen Treffen von Christen in der AfD. Am 10. Oktober 2015 trafen sich in Darmstadt christliche Mitglieder der AfD aus allen Teilen Deutschlands und gründeten die Bundesvereinigung "Christen in der AfD" (ChrAfD).
Ein Grund für den Zusammenschluss ist die gegenseitige Stärkung. Nahezu jedes AfD-Mitglied kann von Verunglimpfungen und Anfeindungen wegen der Parteizugehörigkeit im beruflichen und privaten Umfeld oder in der Öffentlichkeit berichten. Da hilft es, sich mit Gleichgesinnten zu treffen und sich im Gebet gegenseitig zu stärken. Darüber hinaus ist es das Ziel der ChrAfD, in die Partei hineinzuwirken und das Parteiprogramm nach christlich-konservativen Vorstellungen mitzugestalten.
Die bei der ChrAfD organisierten Mitglieder der AfD gehören zu den aktivsten Parteimitgliedern. Sie haben die Programmatik der AfD maßgeblich geprägt. Auf das Wirken der Christen in der AfD geht insbesondere das Bekenntnis der AfD zur christlich-abendländischen Kultur, zum Schutz des ungeborenen menschlichen Lebens und zur Willkommenskultur für Kinder, zur Bewahrung des Leitbilds der traditionellen Ehe und der Familie sowie die Ablehnung der Gender-Ideologie zurück.
Bibliographische Angaben:
| Erscheinungstermin: | 28.01.2026 |
| Seitenzahl: | 214 |
| Einband: | Softcover |
| Verlag: | GHV |
| ISBN: | 978-3-87336-877-4 |
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