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Gunter Frank

Der Staatsvirus

Artikelnummer: 95158
ISBN / EAN: 9783981975598
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Für den Einzelnen kann Covid-19 gefährlich sein. Aber besteht wirklich eine „epidemische Lage von nationaler Tragweite“? Ist die dauerhafte Einschränkung, ja die Aussetzung von Grundrechten für viele Millionen Bürger gerechtfertigt? Die Lage ist ernst. Die Widerstandskraft unserer Gesellschaft schwindet, Angst und Irrationalität breiten sich weiter pandemisch aus und begraben jede Vernunft unter sich. Von der Politik instrumentalisiert, ist Corona von einem biologischen zu einem systemischen Problem geworden: dem Staatsvirus. Höchste Zeit für eine schonungslose Analyse und die Entwicklung einer wirkungs­vollen Therapie.

200 S., geb.
Aus Kapitel 7
Das historische Versagen des ­Robert-Koch-Instituts (RKI)
Die vorangegangenen Kapitel basieren auf wenigen verlässlichen Zahlen, die dennoch eine realistische Einschätzung des Bedrohungspotentials er­mög­lichten. Doch die Datenbasis hätte schon sehr früh auf sehr viel feste­ren Füßen stehen können, ja müssen. Selbst im Frühjahr 2021 ist vieles noch unklar, wie die genaue Zahl der Infizierten oder welche Schutzmaß­nah­men was genau bewirken. Dabei gibt es Methoden, dies sehr zuverlässig herauszufinden. Und diese Methoden sind nicht neu oder außergewöhn­lich. Sie sind lediglich guter Standard, wenn es darum geht, eine Krankheitsentwicklung in der Bevölkerung zu bewerten.
Das Robert-Koch-Institut ist eines der weltweit größten Institute für Infektionsforschung, Jahresbudget ca. 100 Millionen Euro. Es untersteht dem Gesundheitsministerium und ist die Seuchenbehörde in Deutschland. Ihre Aufgabe ist es, im Falle einer Epidemie so schnell und kompetent wie möglich belastbare Erkenntnisse zu ermitteln und der Politik als Entscheidungsgrundlage zur Verfügung zu stellen. Besteht kein politisch-medialer Erwartungsdruck, dann kommt das RKI dieser Aufgabe auch zuverlässig nach. Wird jedoch öffentlich das Bild einer gefährlichen Pandemie mit Horrorfarben gemalt, dann gerät diese solide Arbeitsweise ins Rutschen. Das war während der Schweinegrippe 2009 genauso der Fall wie während der Corona-Krise. Drei Fehlleistungen des RKI während der Corona-Krise haben wir bereits besprochen: die versuchte Blockade von Obduktionen, die Verwechslung von CFR und IFR und vor allem die irreführende Zählung von positiv Getesteten als „Fälle“ oder gar Infizierte. Doch die Fehlleistung, die ich Ihnen nun beschreibe, ist wahrlich als historisch zu werten.
Woher kommen die genauen Wahlprognosen?
Stellen Sie sich einmal vor, Sie beauftragen ein Wahlforschungsinstitut, das Ergebnis der nahenden Bundestagswahl vorauszusagen. Ginge es so vor wie das RKI, dann würde es pro Woche bis zu 1,7 Millionen Wähler unsystematisch befragen, um dann die Prognose abzuliefern. Doch es ist leider völlig sinnlos, zum Beispiel ganz Bremen zu befragen, um dann einen überwältigenden Sieg von SPD und Grünen für Gesamtdeutschland zu prognostizieren. Oder für die Prognose alle Einwohner Bayerns um ihre Meinung zu bitten, um dann im Brustton der Überzeugung einen deutschlandweiten Sieg von CDU/CSU vorauszusagen. Offensichtlicher Unfug, und deswegen nutzen Wahlforschungsinstitute gut ausgewählte, repräsentative Stichproben für ihre Umfragen. Stichprobe bedeutet eine kleine Personengruppe. Repräsentativ bedeutet, dass diese Personengruppe in Altersverteilung, ausgeübten Berufen, sozialen Verhältnissen und vielem mehr dem Durchschnitt aller Menschen in Deutschland möglichst nahekommt. Solche Gruppen müssen sehr sorgfältig ermittelt werden, denn das entscheidet, ob deren Umfrageergebnisse dann auch tatsächlich dem späteren deutschlandweiten Ergebnis entsprechen. Und wir wissen doch, wie verbl
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