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Walter Kempowski

Somnia

Tagebuch 1991

Mit »Somnia« erscheint Walter Kempowskis Tagebuch aus dem Jahr 1991 – der letzte von ihm zu Lebzeiten vollendete Band. Ein eindringlicher Blick in Träume, Sehnsüchte und das persönliche Gedächtnis eines großen Autors.

Besorgungs-Titel; Lieferbar in 1 - 2 Wochen Artikelnummer: 90028
ISBN / EAN: 9783813503135
»Meine Tage sind ein wüstes Ankämpfen gegen die Zeit.« Walter Kempowski

Mit seinem vielbändigen „Echolot“ fand Walter Kempowski eine literarische Form für das kollektive Gedächtnis. Darin bewahrte er auf, was uns allen verloren zu gehen drohte. Seine eigenen Tagebücher dagegen sind der literarische Ort seines individuellen Gedächtnisses und gewähren einen faszinierenden Einblick in das Seelenleben eines der bedeutendsten Schriftsteller der deutschen Gegenwartsliteratur.

Er könne gar nicht begreifen, sagte Walter Kempowski einmal, dass es Schriftsteller gebe, die kein Tagebuch führen würden. Ihm selbst war das Tagebuchschreiben viele Jahre lang ein tägliches Exerzitium, mit dem er in seismographischer Empfindlichkeit auf die andrängenden Ereignisse reagierte und mit dem er kleinen und großen Tragödien Herr zu werden versuchte.

Diese Bücher galten ihm, neben den Romanen und dem „Echolot“, als dritte Säule seines Schaffens. Nach „Sirius“, „Alkor“ und „Hamit“ erscheint nun mit „Somnia“ das Tagebuch aus dem Jahre 1991. Der Titel ist in einem umfassenden Sinn zu verstehen. Denn enthalten sind einerseits die tatsächlichen Träume, die der Autor des Morgens notierte, andererseits aber auch die Sehnsüchte, die ihn umtrieben und die sich teilweise erfüllten, teilweise aber auch unerfüllt blieben. „Somnia“ ist das letzte Werk, das Walter Kempowski noch zu Lebzeiten fertigstellen konnte.

Ausstattung: 31 s/w Abbildungen + 1 s/w Foto

Bibliographische Angaben:
Erscheinungstermin:01.04.2008
Seitenzahl:560
Einband:Hardcover
Verlag:Knaus
ISBN:978-3-8135-0313-5
Leseprobe:Leseprobe
Herstellerangaben:

Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
Neumarkter Straße 28
81673 München, Deutschland

E-Mail: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de



»Meine Tage sind ein wüstes Ankämpfen gegen die Zeit.« Walter Kempowski


Mit seinem vielbändigen "Echolot" fand Walter Kempowski eine literarische Form für das kollektive Gedächtnis. Darin bewahrte er auf, was uns allen verloren zu gehen drohte. Seine eigenen Tagebücher dagegen sind der literarische Ort seines individuellen Gedächtnisses und gewähren einen faszinierenden Einblick in das Seelenleben eines der bedeutendsten Schriftsteller der deutschen Gegenwartsliteratur.


Er könne gar nicht begreifen, sagte Walter Kempowski einmal, dass es Schriftsteller gebe, die kein Tagebuch führen würden. Ihm selbst war das Tagebuchschreiben viele Jahre lang ein tägliches Exerzitium, mit dem er in seismographischer Empfindlichkeit auf die andrängenden Ereignisse reagierte und mit dem er kleinen und großen Tragödien Herr zu werden versuchte.


Diese Bücher galten ihm, neben den Romanen und dem "Echolot", als dritte Säule seines Schaffens. Nach "Sirius", "Alkor" und "Hamit" erscheint nun mit "Somnia" das Tagebuch aus dem Jahre 1991. Der Titel ist in einem umfassenden Sinn zu verstehen. Denn enthalten sind einerseits die tatsächlichen Träume, die der Autor des Morgens notierte, andererseits aber auch die Sehnsüchte, die ihn umtrieben und die sich teilweise erfüllten, teilweise aber auch unerfüllt blieben. "Somnia" ist das letzte Werk, das Walter Kempowski noch zu Lebzeiten fertigstellen konnte.


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