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Olga Kurilo

Zoppot, Cranz, Rigascher Strand

Buch
Artikelnummer: 91253
ISBN / EAN: 9783937233819

Ostseebäder im 19. und 20. Jahrhundert

Titel fehlt kurzfristig.
Ostseebäder im 19. und 20. Jahrhundert

Anfang des 19. Jahrhunderts entstanden an den europäischen Küsten die ersten Seebäder.
Die Attraktion eines langen sommerlichen Ausspannens in der Natur erhöhte sich bald in dem Maße, wie der Druck des „stahlharten Gehäuses“ (Max Weber) der industriellen Welt zunahm. Es braucht daher kaum hundert Jahre, bis an Ost- und Nordsee beinahe jedes Fischerdorf zum Badeurlaub
einlud. Da hatten sich die ersten preußischen Ostseebäder, Zoppot an der Danziger Bucht und Cranz an der Samlandküste nahe Königsberg, schon zu mondänen kosmopolitischen Treffpunkten von Adel und Bürgertum entwickelt. Zoppot und Cranz, im Vergleich mit dem primär von
Deutschbalten geprägten Badebetrieb am Rigaschen Strand, wählte die Osteuropa-Historikerin Olga Kurilo daher für ihre exemplarische Studie zur Geschichte der Ostseebäder aus, die zwar nach der Wende in Osteuropa von 1990 nicht mehr an den Glanz vergangener Zeiten anknüpfen können,
sich immerhin aber schon wieder zu begehrten Tummelplätzen der „neuen Reichen“ des Postsozialismus entwickeln.
Ihr reichbebildertes, von Karl Schlögel eingeleitetes Büchlein ist ein skizzenhafter, von guter Quellenkenntnis zeugender Zugriff auf ein Thema, der hoffentlich weitere Forschungen anstößt.

158 S., Abb., Pb.
Die ersten Seebäder entlang der Ostseeküste entstanden um 1800, zuerst als Heilbäder für zahlreiche Krankheiten und zur allgemeinen Erholung. Im Laufe der Jahre entwickelte sich daraus eine vielseitige Badekultur, die den Küstenorten einen ungeheuren Popularitätsschub verlieh. Am Beispiel der drei Seebäder Zoppot, Cranz und Rigascher Strand zeichnet die Historikerin Olga Kurilo die Geschichte der Ostseebäder im 19. und 20. Jahrhundert nach. Vor dem Hintergrund der Epoche machenden Ereignisse dokumentiert sie die Entwicklung einfacher Küstenstädtchen zu Metropolen des See- und Badetourismus. Dabei nimmt sie die außergewöhnlichen Architekturen der Hotels, Kur- und Badehäuser und die sie umgebenden Landschaften ebenso in den Blick wie die bunte Kultur der Seebäder und die Badegäste selbst. Mit zahlreichen Fotografien, Zeichnungen und Postkarten und einem Vorwort von Karl Schlögel.
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