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Günter Johannsen

Als das Rote Meer grüne Welle hatte

Artikelnummer: 95328
ISBN / EAN: 9783873367159

Von der Nikolaikirche in die Freiheit

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Dieses Buch wurde von einem Zeitzeugen geschrieben, der als Jugend-Diakon in Leipzig nichts anderes tun wollte, als gemeinsam mit Menschen für den Frieden zu denken, zu beten und zu arbeiten. Umständehalber bekam er dazu ab 1982 Raum und Gelegenheit in der durch die Friedliche Revolution berühmt gewordenen Leipziger Nikolaikirche. Günter Johannsen ist der Begründer der Leipziger Montags-Friedensgebete in der Nikolaikirche. Hier begann im Geiste die Friedliche Revolution in der DDR. Zunächst waren es „nur“ Gebete, letztendlich aber der Beginn des Aufbegehrens gegen das Unrechtsregime DDR. Von hier zogen die Menschen über den Leipziger Ring und riefen: Wir sind das Volk! Nach der Wende ließen sich Andere als Revolutionäre feiern und die Lorbeeren ans Revers stecken. Johnny, so nannten ihn seine Freunde, längst als Jugenddiakon im Oderbruch für seine Jungen Gemeinden tätig, hielt sich bescheiden im Hintergrund. Heute wird sein Name wenigstens auf einer der erklärenden Schautafeln in der Nikolaikirche erwähnt. Aber damit nicht genug. Johnny war in der Wendezeit der Mitbegründer der neu organisierten SPD in seinem Heimatkreis und arbeitete dann ab 1998 bis zu seiner Pensionierung engagiert für seine jungen Schützlinge in der Ambulanten Erziehungshilfe im Umland von München, einer Abteilung der Evangelischen Kinder- und Jugendhilfe Feldkirchen. Er hat sein kritisches Denken und Handeln beibehalten und prangert in unserem Land alte und neue Missstände an. Möge dieses Buch den Lesern einen etwas anderen Einblick in die Zeit der politischen Wende geben und ihnen die Augen öffnen, wie schnell Altes vergessen wird und alte Genossen versuchen, das Rad der Geschichte zurück zu drehen. Burgberg im August 2020 Dr. Michael Schubert

180 S., Pb.
Dieses Buch wurde von einem Zeitzeugen geschrieben, der als Jugend-Diakon in Leipzig nichts anderes tun wollte, als gemeinsam mit Menschen für den Frieden zu denken, zu beten und zu arbeiten. Umständehalber bekam er dazu ab 1982 Raum und Gelegenheit in der durch die Friedliche Revolution berühmt gewordenen Leipziger Nikolaikirche. Günter Johannsen ist der Begründer der Leipziger Montags-Friedensgebete in der Nikolaikirche. Hier begann im Geiste die Friedliche Revolution in der DDR. Zunächst waren es „nur“ Gebete, letztendlich aber der Beginn des Aufbegehrens gegen das Unrechtsregime DDR. Von hier zogen die Menschen über den Leipziger Ring und riefen: Wir sind das Volk! Nach der Wende ließen sich Andere als Revolutionäre feiern und die Lorbeeren ans Revers stecken. Johnny, so nannten ihn seine Freunde, längst als Jugenddiakon im Oderbruch für seine Jungen Gemeinden tätig, hielt sich bescheiden im Hintergrund. Heute wird sein Name wenigstens auf einer der erklärenden Schautafeln in der Nikolaikirche erwähnt. Aber damit nicht genug. Johnny war in der Wendezeit der Mitbegründer der neu organisierten SPD in seinem Heimatkreis und arbeitete dann ab 1998 bis zu seiner Pensionierung engagiert für seine jungen Schützlinge in der Ambulanten Erziehungshilfe im Umland von München, einer Abteilung der Evangelischen Kinder- und Jugendhilfe Feldkirchen. Er hat sein kritisches Denken und Handeln beibehalten und prangert in unserem Land alte und neue Missstände an. Möge dieses Buch den Lesern einen etwas anderen Einblick in die Zeit der politischen Wende geben und ihnen die Augen öffnen, wie schnell Altes vergessen wird und alte Genossen versuchen, das Rad der Geschichte zurück zu drehen. Burgberg im August 2020 Dr. Michael Schubert
schreibt
Ein sehr authentisch geschriebenes Buch, fesselnd bis zur letzten Seite. Es ist empfehlenswert für Leser aus jeder Generation. Für die Generation, der auch der Autor zugehört, ist es mit hohem Erinnerungswert, für einige leider auch mit schmerzhafte Erinnerungen verbunden. Denjenigen , die Kindheit und Jugend in der späten DDR erlebt haben, fügt sie die, oft noch nicht wahrgenommene, Realität des Systems hinzu. Für die Enkelgeneration ist die Lektüre unentbehrlicher Geschichtsunterricht.
Als aktiver Mitgestalter der friedlichen Revolution gibt der Autor einen lebendigen Einblick in die damaligen Probleme und die Versuche der SED und ihrer Nachfolger zur Erhaltung der Macht.
Im letzten Teil wird das Wirken und Denken der Gestalter von 1989/90, begründet durch deren Erfahrungen in einem totalitären Staat, bis zur jünsten Vergangenheit nahe gebracht.
schreibt
Dieses Buch ist aktueller denn je. Ein spannender Inhalt über dunkle Zeiten des Ostens unserer ehemals geteilten Republik.
Eindrucksvoll schildert der Autor sein Leben in der DDR und seine Verhaftung, wo man sich nur an den Kopf langen kann.
Ein Freund musste sogar seine Rolling Stones Platten vor der Stasi verstecken, da zur Verhaftung die obligatorische Durchsuchung kam.
Das Unrecht drückte der Autor schlussendlich damit aus, dass er maßgebend am friedlichen Widerstand beteiligt war.
Der Autor wurde aus einem System befreit, das sich niemand wünscht, vor allem wünscht man sich keine "moderne" Installierung davon. In diesem Fall aber ist Ost oder West nicht mehr von Bedeutung. Dieses Mal sind wir alle Betroffen. Durch die 16 Jahre Merkelpolitik und die heutigen Zustände, müssen wir uns berechtigte Sorgen machen. Ich will nicht weiter darauf eingehen, sondern nur noch dieses Buch empfehlen. Wer dieses Buch gelesen hat, weiss was Menschlichkeit und die Freiheit wirklich wert sind. Dafür lohnt es sich immer friedlich zu kämpfen.
Ehrlich, authentisch und hoch spannend.

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