Mit der Renaissance linker Politik geht auch eine neue Form ihrer Sprache einher. Nach dem Desaster des weltweiten Marxismus im Jahre 1989 schuf sich die Linke mit Identitätspolitik erfolgreich neu, ohne auf größere Widerstände zu treffen. Vermeintliche Ungerechtigkeiten werden auf den aktuellsten Stand gebracht, entsprechende Begrifflichkeiten dazu erfunden und rasch etabliert. Somit bekommen alte linke Gemeinplätze einen frischen sprachlichen Anstrich.
Während es selbstredend schon längst Bücher über rechten Wortschatz gibt, existierte bisher keine Analyse der linken Sprache. Der Sprachwissenschaftler und Journalist Matthias Heine schließt mit vorliegendem Buch diese Lücke. Er erklärt, was die Linke sagt und was sie wirklich meint. Linkes Framing allerorten. Mit globaler Süden, Transkinder, Postkolonialismus, marginalisiert oder Struktur werden neue Opfergruppen geschaffen. MIt dem Adjektiv kritisch wandelt man Universitäten in Ideologiefabriken um. Und toxisch oder Islamophobie sollen politische Gegner als psychisch krank beschreiben. Umstritten sind dabei natürlich immer die anderen.
Bibliographische Angaben:
| Erscheinungstermin: | 21.09.2026 |
| Seitenzahl: | 288 |
| Einband: | Hardcover |
| Verlag: | Langen-Müller |
| ISBN: | 978-3-7844-3776-7 |
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