Alexander Teske

Die Wochenkinder

Frühe Trennung, späte Folgen

Alexander Teske beleuchtet das Schicksal von rund 500.000 Wochenkindern in der DDR. Betroffene berichten von Trennung, Fixierung und Medikamenten – und den traumatischen Folgen, die viele bis heute begleiten.

Sofort lieferbar Artikelnummer: 99658
ISBN / EAN: 9783784437774
Jan Josef Liefers erzählt von seiner Ketamintherapie im frühkindlichen Alter. Sandy Graf wurde von ihrer Mutter zur Adoption freigegeben, und Bernd Liebenau kam bis zum Alter von sechs Jahren nur einmal im Monat zu seinen Eltern nach Hause. Sie stehen beispielhaft für die etwa 500 000 Wochenkinder in der DDR.

Die Säuglinge von Alleinerziehenden, Schichtarbeiterinnen oder Künstlern wurden bereits im Alter von sechs Wochen abgegeben. Die Eltern wussten nicht, dass die Kleinkinder teilweise nachts fixiert wurden, Beruhigungsmittel bekamen oder krank in Isolierzimmer gelegt wurden. Viele dieser ehemaligen Wochenkinder leiden oft noch heute unter den traumatischen Folgen.

Der Journalist und Bestsellerautor (»inside Tagesschau«) Alexander Teske hat nicht nur Therapeuten, Wissenschaftler und Betroffene befragt, er erzählt auch seine eigene bewegende Geschichte.

Bibliographische Angaben:
Erscheinungstermin:21.09.2026
Seitenzahl:272
Einband:Softcover
Verlag:Langen-Müller
ISBN:978-3-7844-3777-4
Herstellerangaben:

Langen Müller Verlag GmbH
Thomas-Wimmer-Ring 11
80539 München, Deutschland

E-Mail: info@langenmueller.de



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