Der Kampf um die Sprache ist der Kampf um die Macht.
Mit der Renaissance linker Politik nach dem Zusammenbruch des Marxismus entstand auch eine neue politische Sprache. An die Stelle des Klassenkampfs traten Identitätspolitik, neue Opfergruppen und ein ständig wachsender Wortschatz, der Politik, Medien und Wissenschaft bis heute prägt.
Während es seit Jahren zahlreiche Bücher über die Sprache der Rechten gibt, fehlte bislang eine systematische Analyse der Sprache der Linken. Diese Lücke schließt der Sprachwissenschaftler und Journalist Matthias Heine.
Anhand von Begriffen wie globaler Süden, queer, Transkinder, Postkolonialismus, marginalisiert, toxisch, Islamophobie oder umstritten zeigt er, wie Sprache Wirklichkeit formt, politische Deutungsmacht schafft und gesellschaftliche Debatten beeinflusst. Er erklärt, was die Linke sagt - und was sie damit meint. Ein ebenso fundiertes wie streitbares Buch über einen sehr wichtigen Machtkampf unserer Zeit: den Kampf um die Sprache.
Bibliographische Angaben:
| Erscheinungstermin: | 21.09.2026 |
| Seitenzahl: | 288 |
| Einband: | Hardcover |
| Verlag: | Langen-Müller |
| ISBN: | 978-3-7844-3776-7 |
Herstellerangaben:Langen Müller Verlag GmbH
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