Frederick Taylor

Inflation

Buch
Artikelnummer: 92097
ISBN / EAN: 9783827500113

Der Untergang des Geldes in der Weimarer Republik und die Geburt eines deutschen Traumas

Titel fehlt kurzfristig.
Die Deutschen und das Trauma der Inflation. Die Geldentwertung, die Deutschland zwischen 1914 und 1923 erlebte, war die dramatischste der Geschichte. Sie diskreditierte die Demokratie und erschütterte das Vertrauen in Staat und Wirtschaft. Es profitierten vor allem die Nationalsozialisten.
400 S., Abb., geb.
Die Deutschen und das Trauma der Inflation
Die Inflation, die Deutschland zwischen 1914 und 1923 erlebte, war die dramatischste Geldentwertung, die je in einem modernen Finanzsystem stattgefunden hat. Hilflos mussten die Menschen der Weimarer Republik mitansehen, wie die deutsche Wirtschaft zusammenbrach und sich ihr Geld in Luft auflöste. Diese existenzielle Krise fügte nicht nur der jungen Demokratie nachhaltigen Schaden zu, sie sollte sich auch tief ins kollektive Gedächtnis der Deutschen eingraben.Die galoppierende Inflation ließ Anfang der zwanziger Jahre die Menschen das Vertrauen in Staat und Wirtschaft verlieren, was sich für die junge Weimarer Demokratie letztlich als fatales Erbe erweisen sollte. Der Staat war in den Augen vieler diskreditiert, vor allem die Mittelschicht fühlte sich betrogen. Profitieren konnten davon die Parteien der extremen Linken und Rechten: Kommunisten und Nationalsozialisten.
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